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Dorothea Schlegel, geschiedene Veit, geborene Mendelssohn (1764 - 1839), die älteste Tochter des Philosophen Moses Mendelssohn. Ölportrait von Johann Friedrich August Darbés, gemalt 1798, im Jahr vor ihrer Scheidung.
2. Generation

Epoche der Entscheidung

Mit der Heirat Moses Mendelssohns, dessen Hamburger Braut Fromet Gugenheim (1737 - 1812) die Aufenthaltsgenehmigung für Berlin im Jahr 1762 erhält, beginnt die Geschichte der Familie Mendelssohn. Die zweite Generation entscheidet sich in Jahrzehnten revolutionärer Epochenbrüche für den jeweils eigenen aufgeklärten oder romantischen Weg. Zwei Kinder des Moses - sein Ältester, der Bankgründer Joseph (1770 - 1848), und die Tochter Recha (1767 - 1831) - bleiben dem Judentum treu. Zwei werden evangelisch: das Nesthäkchen Nathan (1781 - 1851) und Abraham (1776 - 1835), der sich mit der Konversion auch vom Bankhaus des jüdischen Bruders trennt. Zwei werden katholisch: die ledige Gouvernante Henriette (1775 - 1831) und die Skandal-Tochter Brendel / Dorothea (1764 - 1839), die nach der Scheidung von ihrem jüdischen Mann zunächst für ihren zweiten, Friedrich Schlegel (1772 - 1829), die evangelische, und danach mit diesem gemeinsam die katholische Konfession annimmt.